Reifen bestehen aus Gummi, einem Material, das anfällig für Schäden durch verschiedene Chemikalien ist, die häufig auf Straßen oder in Werkstätten vorkommen. Viele Autofahrer setzen ihre Reifen unwissentlich diesen Substanzen aus, was zu vorzeitiger Alterung, Rissbildung oder sogar zum Ausfall führen kann. Zu wissen, welche Chemikalien schädlich sind und wie man sie vermeidet, ist ein wichtiger Teil des Reifenschutzes.
Zu den häufigsten Ursachen zählen Produkte auf Mineralölbasis wie Benzin, Diesel oder Motoröl. Gelangen diese Substanzen auf Ihre Reifen, können sie die chemische Struktur des Gummis zerstören, wodurch dieser weich wird, aufquillt oder reißt. Beispielsweise mag verschüttetes Benzin auf einem Reifen zunächst harmlos erscheinen, kann aber mit der Zeit den Gummi schwächen und den Reifen anfälliger für Reifenplatzer machen. Sollten Sie Mineralölprodukte auf Ihre Reifen verschütten, reinigen Sie diese sofort mit milder Seife und Wasser. Vermeiden Sie aggressive Lösungsmittel, da diese zusätzliche Schäden verursachen können.
Eine weitere schädliche Chemikalie ist Streusalz. Wir haben es bereits in einem früheren Blogbeitrag angesprochen, aber es ist wichtig, es noch einmal hervorzuheben. Im Winter wird Salz auf die Straßen gestreut, um Schnee und Eis zu schmelzen. Es greift Gummi jedoch stark an. Salz kann in winzige Risse in der Reifenoberfläche eindringen, den Trockenfäuleprozess beschleunigen und die Reifenstruktur schwächen. Um Salzschäden zu vermeiden, waschen Sie Ihre Reifen im Winter regelmäßig (und noch einige Wochen danach, da Salz auf den Straßen liegen bleiben kann). Vermeiden Sie es außerdem, Ihr Auto in Bereichen zu parken, in denen sich Salz ansammelt, z. B. in der Nähe von Schneehaufen oder Salzlagern.
Auch Haushaltsreiniger können Reifen beschädigen. Produkte wie Bleichmittel, Ammoniak oder starke Reinigungsmittel sind zu aggressiv für Gummi und können die Schutzschicht des Reifens ablösen, was zu Verblassen und Rissen führen kann. Verwenden Sie zum Reinigen Ihrer Reifen immer eine milde, pH-neutrale Seife für den Autogebrauch. Vermeiden Sie die Verwendung von Scheuerschwämmen oder Bürsten, da diese das Gummi zerkratzen und es anfälliger für chemische Schäden machen können.
Seien Sie vorsichtig mit Reifenpflegeprodukten. Viele Reifenpflegeprodukte sind zwar unbedenklich, manche enthalten jedoch Inhaltsstoffe auf Silikon- oder Erdölbasis, die das Gummi mit der Zeit schädigen können. Wählen Sie wasserbasierte Reifenpflegeprodukte und tragen Sie diese sparsam auf – zu viel Produkt kann sich auf der Reifenoberfläche ablagern, Schmutz und Feuchtigkeit einschließen und zu vorzeitiger Alterung führen. Indem Sie schädliche Chemikalien vermeiden und Ihre Reifen richtig reinigen, halten Sie das Gummi in gutem Zustand und verlängern die Lebensdauer Ihrer Reifen.






