Pflege der Autobatterie: So verlängern Sie ihre Lebensdauer und vermeiden unerwartete Ausfälle
Eine leere Autobatterie ist einer der häufigsten Pannengründe – und das oft zum ungünstigsten Zeitpunkt (z. B. frühmorgens oder mitten auf der Fahrt). Die gute Nachricht: Mit der richtigen Pflege können Sie die Lebensdauer Ihrer Batterie (in der Regel 3–5 Jahre) verlängern und unerwartete Ausfälle vermeiden. So gehen Sie vor.
Machen Sie sich zunächst mit der Funktionsweise Ihrer Batterie vertraut. Die Batterie Ihres Autos liefert den Strom zum Starten des Motors und zum Betrieb elektrischer Komponenten (wie Licht, Radio und Klimaanlage), wenn der Motor ausgeschaltet ist. Bei laufendem Motor lädt die Lichtmaschine die Batterie wieder auf. Wird die Batterie nicht richtig geladen oder zu oft entladen, kann sie ihre Ladungshaltefähigkeit verlieren.
Halten Sie die Batterie sauber. Mit der Zeit kann sich an den Batteriepolen (den Metallpfosten, an denen die Kabel angeschlossen sind) Korrosion (eine weiße, grüne oder blaue, pulverartige Substanz) ablagern. Korrosion blockiert den Stromfluss und führt zu Startproblemen. So reinigen Sie die Batterie: Schalten Sie den Motor aus und trennen Sie zuerst das Minuskabel (schwarz) und dann das Pluskabel (rot) ab. Mischen Sie eine Lösung aus Backpulver und Wasser (1 Esslöffel Backpulver auf 1 Tasse Wasser) und tragen Sie diese mit einer Bürste (eine alte Zahnbürste eignet sich gut) auf die Pole auf. Schrubben Sie vorsichtig, um die Korrosion zu entfernen, spülen Sie dann mit klarem Wasser nach und trocknen Sie die Pole mit einem Lappen. Schließen Sie zuerst das Pluskabel und dann das Minuskabel wieder an – achten Sie darauf, dass die Verbindungen fest sind.
Vermeiden Sie unnötiges Entladen der Batterie. Lassen Sie die Lichter (Scheinwerfer, Innenbeleuchtung) nicht eingeschaltet, wenn der Motor abgestellt ist – schon wenige Stunden können die Batterie entladen. Benutzen Sie Radio, Klimaanlage oder andere elektrische Geräte nicht über längere Zeit bei laufendem Motor. Wenn Sie Ihr Auto nicht oft fahren (z. B. einmal pro Woche oder seltener), kann sich die Batterie langsam entladen. Um dies zu verhindern, starten Sie den Motor alle paar Tage und lassen Sie ihn 10–15 Minuten laufen (oder verwenden Sie ein Batterieladegerät, das die Batterie langsam lädt und bei voller Kapazität hält).
Überprüfen Sie den Ladezustand und das Alter der Batterie. Die meisten Autoteilehändler testen Ihre Batterie kostenlos. So können Sie feststellen, ob sie noch geladen ist oder ob es Zeit für einen Austausch ist. Überprüfen Sie außerdem das Herstellungsdatum auf dem Etikett der Batterie. Wenn die Batterie älter als fünf Jahre ist, beginnt sie wahrscheinlich zu schwächeln, auch wenn sie noch nicht ausgefallen ist.
Tauschen Sie die Batterie bei Bedarf aus. Wenn Ihr Auto länger als gewöhnlich zum Starten braucht oder die Lichter beim Drehen des Schlüssels schwächer werden, ist das ein Zeichen dafür, dass die Batterie versagt. Warten Sie nicht, bis sie vollständig leer ist – tauschen Sie sie aus, bevor Sie liegen bleiben. Wählen Sie beim Austausch eine Batterie, die den Spezifikationen Ihres Autos entspricht (siehe Bedienungsanleitung) und lassen Sie sie von einem Fachmann einbauen, wenn Sie es nicht selbst tun möchten.












